Stand: Juli 2014

Fast dreißig Engel auf 30 km

Streckenlänge ca. 30 km 

Start und Ziel: Bielefeld, Bültmannshof 

Geeignete Karten:
Fahrrad-Stadtplan Bielefeld (lediglich westlicher Zipfel der Tour nicht mehr auf der Karte), 
Radwanderkarte „Bielefeld und Umgebung“ (Verlag BVA), 
Radwanderkarte NRW „Kreis Gütersloh, Stadt Bielefeld“


Tourenvorschlag: Ilse Uffmann  
Text: Thorsten Böhm 

Thema der Tour sind die geschnitzten Engelsfiguren an den Torbögen von Bauernhöfen im Ravensberger Land. Einige von ihnen stellen wir hier vor.

Bitte beachten Sie, dass die Häuser privat bewohnt werden, und wahren Sie die Privatsphäre der Bewohner! Einige Höfe werden noch bewirtschaftet. Seien Sie deshalb bitte vorsichtig und achten Sie auf Traktorenverkehr!

Inzwischen sind es nur noch „fast dreißig“ Engel, die wir die wir entlang dieser Strecke entdecken können: Aufgrund von von Verfall, Abbau von Torbögen oder Unzugänglichkeit sind nicht mehr alle Engel zu sehen, die noch vor ein paar Jahren von der Volkskunst vergangener vergangener Jahrhunderte kündeten (Stand Frühjahr 2014).

Die hier beschriebene Route führt durch die Landschaft zwischen Bielefeld und Werther und ist nicht zu verwechseln mit dem 48 km langen Radwanderweg „Engelroute“, der einen Rundkurs zwischen Bielefeld und Herford bildet und ebenfalls zu alten Bauernhöfen und geschnitzten Engeln führt. 

>> Start am Bültmannshof in Bielefeld 

Der Bültmannshof liegt in Bielefeld am Rande eines gleichnamigen, kleinen Ladenzentrums mit kleiner Fußgängerzone im nördlichen Winkel zwischen Kurt-Schumacher-Straße und Jakob-Kaiser-Straße. Wir stehen vor dem Fachwerkhaus des ehemaligen Bauernhofes und betrachten den Torbogen und die Schnitzereien.

Dann fahren wir links am Fachwerkhaus vorbei in eine Grünanlage und sehen einen Teich. Wir umfahren den Teich im im Uhrzeigersinn. Nach einer halben Umrundung verlassen wir den Teich und rollen auf einem gepflasterten  Geh- und Radweg leicht bergab durch einen Grünzug. Wir Wir bleiben die ganze Zeit auf dem Geh- und Radweg und erreichen bald die Schloßhofstraße.

Wir überqueren die Schloßhofstraße mit Hilfe einer kleinen Straßeninsel. Auf der anderen Seite der Straße begeben wir uns auf einen Weg in einer Grünanlage und folgen ihm in einem leichten Linksbogen auf ein kleines Hochhaus zu. Der Weg endet mit ein paar Metern Asphalt und stößt neben dem Hochhaus rechtwinklig auf den Bürgersteig der Kopernikusstraße.

Wir queren den Bürgersteig (Bordsteinabsenkungen vorhanden) und folgen der Kopernikusstraße nach rechts.

Bald darauf am Ende der Kopernikusstraße nach links in die Gerhard-Hauptmann-Straße abbiegen.

Bald darauf rechts in die Gustav-Freytag-Straße (Einbahnstraße, aber für Radverkehr auch in Gegenrichtung offen) abbiegen.

In die zweite Straße links abbiegen: Eichendorffstraße.

Am Ende der Eichendorffstraße rechts in die Straße Brodhagen abbiegen.

Nach wenigen Metern links in die Straße Niederbrodhagen einbiegen (gepflasterte verkehrsberuhigte Zone). Vor uns sehen wir bereits das verbliebene Fachwerkhaus des ehemaligen Hofes Niederbrodhage.

>> Zwischenziel Hof Niederbrodhage (km-Stand ca. 1,5) 

An der linken Giebelseite des Fachwerkhauses befindet sich das Tor mit Engelsschnitzereien.

Wir wenden uns wieder zurück, verlassen den Niederbrodhagen und biegen nach rechts in den Brodhagen ein.

Wir fahren am Gelände des Sportvereins BTG vorbei (rechts von uns) und biegen bei einem km-Stand von ca. 2,1 gegenüber der Bushaltestelle "Flehmannshof" nach rechts über den Bürgersteig hinweg in ein kleines Wäldchen ein.

Der Weg ist nicht gepflastert und wir folgen ihm hinein in den Gellershagenpark. Links von uns liegt ein Teich. Wir biegen um den Teich herum nach links ab und gelangen in einen asphaltierten Weg (Wiesenbrede) zwischen Wohnhäusern. Direkt hinter den Wohnhäusern, die auf unserer rechten Seite liegen, biegen wir nach rechts ab.

Der asphaltierte Weg führt uns weiter durch den Gellershagenpark. Wir folgen dem Weg geradeaus bis wir rechtwinklig auf die Voltmannstraße stoßen.

Dort überqueren wir die Voltmannstraße geradeaus und fahren auf der anderen Seite einen Geh-/Radweg leicht bergab und über eine kleine Brücke in die nächste Grünanlage. Hier finden wir auch einen Spielplatz.

Hinter der Brücke halten wir uns rechts und fahren weiter, bis bis wir auf die Dürerstraße stoßen (Buswendeschleife).

Links abbiegen in die Dürerstraße,
bald darauf rechts abbiegen in die Schongauerstraße,
kurz darauf in einer Linkskurve die Schongauerstraße verlassen und dabei nach rechts in einen Geh-/Radweg einbiegen.

Durch eine kleine Senke fahren und über eine Wegekreuzung hinweg im wesentlichen geradeaus fahren. Hinter der Senke gelangen wir auf den  asphaltierten Röteweg, der zwischen Feldern (links) und Gärten (rechts) schnurgerade weiterführt. Er endet an der Babenhauser Straße.

Links abbiegen: Entlang der Babenhauser Straße fahren wir ein wir ein kurzes Stück auf dem linksseitigen Geh-/Radweg. Von Bäumen umstanden liegt auf der anderen Straßenseite der ehemalige Hof Lücking, der heute eine Weinhandlung beherbergt.    

>> Zwischenziel: Hof Lücking (km-Stand ca. 4,3)

Vorsichtig überqueren wir die Babenhauser Straße und fahren über den Vorplatz des Hofes, um die prächtigen Schnitzereien am Torbogen zu betrachten. Dann folgen wir der Babenhauser Straße weiter und gelangen alsbald an eine "T-Kreuzung" (Babenhauser Straße/Schröttinghauser Straße).

Wir fahren zuerst wenige Meter nach links, um dort die Straße zu überqueren. Dann fahren wir auf der anderen Straßenseite zurück (nach rechts) und folgen auf dem linksseitigen Geh-/Radweg der Schröttinghauser Straße. Nach insgesamt etwa 6 km erreichen wir den Hof Meyer zur Müdehorst, der links von uns liegt.  

>> Zwischenziel: Hof Meyer zur Müdehorst (km-Stand ca. 6)

Wir fahren durch eine Einfahrt in der Hofmauer und über den Hofplatz bis zum vorbildlich restaurierten Haupthaus des Hofes, dessen Torbogen ebenfalls Engelsschnitzereien zeigt. Hier befindet  sich auch ein Bauernhof-Café (Einkehrmöglichkeit, Angebote und Öffnungszeiten).

Nach dem Besuch dieses Hofs folgen wir weiter der Schröttinghauser Straße. In einem kleinen Abschnitt hat  die Straße keinen Radweg, aber das macht nichts:

Wir biegen erst nach links in die Straße Hageresch ein und kurz darauf rechts. Wir folgen der Wohnstraße Hageresch parallel zur Schröttinghauser Straße, biegen an ihrem Ende wieder nach rechts ab und gleich darauf nach links. Jetzt sind wir wieder auf dem Radweg an der Schröttinghauser Straße.

Bei km-Stand 7,7 biegen wir nach links ab auf die Schloßstraße.

Wir folgen der Schloßstraße und bald sehen wir links von uns den Hof Oberhorstkotte, auf dem heute Pferde gehalten werden. Die Engel am Tor sind noch zu erkennen. Kurz bevor die Schloßstraße auf die Deppendorfer Straße stößt, treffen wir auf das neuzeitliche Haus Heckhoff (mit Frisiersalon, Schloßstraße 57), an dem die Tradition eines Torbogens mit Engelsschnitzereien fortgeführt wird.

Wir biegen bei km-Stand 9,3 an der Einmündung Deppendorfer Straße rechts, kurz darauf wieder nach links. Wir sind jetzt wieder auf der Schloßstraße, folgen ihr durch eine Senke mit der alten Deppendorfer Wassermühle und fahren weiter bis etwa km 10,2. 

Dort biegen wir nach rechts in den Sudheideweg ein. An dessen Ende finden wir gleich drei „Engelhöfe“: Overbeck, Gehring und Johanning. 

>> Zwischenziel: Drei Höfe am Sudheideweg 

Wir wenden und fahren zurück zur Schloßstraße. Rechts einbiegen in die Schloßstraße und weiter bis nach Werther. In Werther endet die Schloßstraße schließlich an der Ravensberger Straße (km-Stand ca. 14,6).

Wir biegen nach links ein auf die Ravensberger Straße und folgen ihr bis in die alte Stadtmitte. 

>> Zwischenziel Werther

Nach insgesamt etwa 15 km links ab in die Alte Bielefelder Straße. 

Nach ca. 100 m links in die Tiefenstraße (hier Einkehrmöglichkeit Eisdiele),
dann nach rechts (hinter der Kirche) in die in die Straße "Im Viertel" einbiegen und dem Straßenverlauf folgen. Die Straße heißt alsbald Wellenpöhlen und danach Walterstraße.

Bei km 15,9 nach rechts in die Oststraße.

Der Oststraße rechts-links folgen und später, nach einem weiten Linksbogen wird sie zum Schwarzen Weg. Auf dem Schwarzen Weg bleiben. Auf der rechten Seite taucht der Hof Wittenbrock mit seinen sehr alten Schnitzereien auf. 

>> Zwischenziel Hof Wittenbrock

Etwa bei km 17,9 links einbiegen in den Isingdorfer Bruch
und danach in die erste Straße rechts (Bahnbreede) einbiegen.

Am Ende der Bahnbreede links in die Kampheide (ca. km 18,7) einbiegen.

Bergab fahren und an der nächsten Kreuzung rechts in den Arroder Weg einbiegen.

Den Arroder Weg bis zum Ende fahren,
rechts in die Deppendorfer Straße (Radweg) einbiegen,
kurz darauf (bei ca. km 20) im Wald nach links die Deppendorfer Straße überqueren
und in den Hollensiek einfahren.

Es geht zwischen Feldern hindurch und dann in eine Senke.

>> Zwischenziel Meyer-zu-Wendisch-Hof  

Dort finden wir den Meyer-zu-Wendisch-Hof, eine Hofanlage, die noch aus mehreren alten Gebäuden  besteht. Der Weg führt zwischen den Häusern hindurch. Das beschnitzte Tor finden wir am letzten Haus auf der rechten Seite, wenn wir uns umdrehen und zurück schauen.

Wir fahren weiter in ein Wohngebiet und nach ca. 21 km hinter einer Schlosserei/Autowerkstatt nach links in die Straße Hasbachtal.

Nach ca. 800 m, kurz hinter einer Brücke und dort, wo die Straße Hasbachtal einen scharfen Linksknick beschreibt, biegen wir rechts ab in einen namenlosen Weg.

Wir folgen dem Weg, stoßen auf den Hof Wulfmeyer, überqueren ihn und erreichen über einen nur schlecht befahrbaren Weg etwa bei km 23 die Straße Hageresch.

Hier rechts ab in die Straße Hageresch, an ihrem Ende links und kurz darauf wieder rechts auf den Radweg an der Schröttinghauser Straße.

Wir folgen der Schröttinghauser Straße nun nach Südosten und kommen wieder an den Hof Meyer zur Müdehorst mit seinem Hofcafé.

Weiter in umgekehrter Richtung des Hinweges bis zur „T-Einmündung“ an der Babenhauser Straße (km-Stand etwa 25,5). Hier nach links in die Babenhauser Straße einbiegen. 

Auf dem Radweg an der Babenhauser Straße vorbei am Hof Lücking (jetzt auf der linken Seite der Straße zu sehen) bis zum Röteweg bei km 26.

Rechts ab in den Röteweg. Immer geradeaus, durch die Senke bis zum Bürgersteig an der Schongauerstraße.

Nach rechts auf die Schongauerstraße  (km 26,8). Der Linkskurve folgen bis zum Ende der Schongauerstraße.

Nach rechts abbiegen in die Dürerstraße.

An der nächsten „T-Einmündung“ nach links abbiegen in die Schloßhofstraße. Der Schloßhofstraße folgen bis km 27,9.

An der großen Ampelkreuzung rechts abbiegen auf die Voltmannstraße.

Auf dem breiten Radfahrstreifen bergan bis zur nächsten großen Kreuzung bei km 28,8.

Hier nach links abbiegen in die Kurt-Schumacher-Straße
und an der beampelten „T-Einmündung“ (hinter der Straßenbahn-Haltestelle) links ab in die Jakob-Kaiser-Straße.

Noch ein paar Meter und wir haben unseren Startpunkt am Bültmannshof wieder erreicht. 

Tipps zur Orientierung: 
Fahrrad-Stadtplan Bielefeld (lediglich westlicher Zipfel der Tour nicht mehr auf der Karte), 
Radwanderkarte „Bielefeld und Umgebung“ (Verlag BVA), 
Radwanderkarte NRW „Kreis Gütersloh, Stadt Bielefeld“

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