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Rheinpromenade Bonn: Menschen statt Autos

28.03.21
Kategorie: Verkehrspolitik, Sicherheit, Radentscheid

Visualisierung Radverkehr @ Barbara Krausz


Gemeinsames Verkehrskonzept von ADFC und Radentscheid

Kurz gesagt: Die Bonner Rheinuferpromenade soll schöner werden.
Für den Abschnitt Rosental bis Zweite Fährgasse wird die Stadt einen landschaftsarchitektonischen Wettbewerb mit gemischten Teams aus Landschaftsarchitekten und Verkehrsplanern durchführen. Hierbei soll ein Vorentwurf für die Gestaltung auswählt werden, um darauf die weitere Planung aufzubauen.

Im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens konnten die Bürger bis 7. März eigene Vorschläge einbringen (wir hatten über Homepage und Newsletter zur Teilnahme aufgefordert). Zudem war ADFC neben anderen Verbänden/Organisationen zu einem Workshop am 5. März eingeladen, um die jeweiligen Vorstellungen darlegen zu können.

ADFC und Radentscheid hatten dazu ein gemeinsames Konzept für die künftige Verkehrsgestaltung am Rheinufer entwickelt und vorgestellt. Die Kernelemente: Aufenthaltsqualität für Menschen statt parkende Autos; Kfz-Verkehr auf das unbedingt erforderliche Maß reduzieren; genügend Platz auf weitgehend getrennten Flächen für flanierende Menschen und Radverkehr. Auch wenn bis zur endgültigen Umgestaltung der Rheinpromenade noch viel Wasser an demselbigen vorbeifließen wird, das Verkehrskonzept ließe sich ohne größeren Aufwand bereits vorher und kurzfristig umsetzen. Politik und Verwaltung wurden von uns entsprechend aufgefordert.


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