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ADFC Düsseldorf freut sich über neue Radverkehrsanlagen in Bilk und Unterbilk

02.12.20
Kategorie: Aktuelles, Verkehr, Düsseldorf, Presse, Verkehrspolitik, Verkehrsplanung

Bilker Allee und Oberbilker Allee bekommen auf 1,7 km Länge neue Radwege

Die Stadt richtet auf der Bilker- und der Oberbilker Allee auf etwa 1,7 Kilometern Länge neue Radwege ein. Die Markierungen sind erstmal nur ein Provisorium, die Kosten dafür betragen insgesamt 120.000 Euro. "Die Radwege werden ein Durchbruch für den Radverkehr in Bilk und Unterbilk sein", freut sich Jan-Philipp Holthoff, Vorstandsmitglied des ADFC Düsseldorf. "Schon Mitte Dezember sollen die Radwege fertig sein. Am Montag starteten pünktlich die ersten Markierungsarbeiten auf der Bilker Allee."

Der ADFC begrüßt, dass jeweils auf der rechten Fahrspur der Bilker Allee in beiden Richtungen ein Radweg markiert wird. "Der zweistreifige Ausbau der Straße war sowieso überflüssig", erläutert Holthoff. "Die KFZ-Fahrer*innen haben jahrelang mit dem Parken in zweiter Reihe gezeigt, dass die Spur für den Autoverkehr nicht gebraucht wird. Dass dieser Verkehrsraum jetzt dem weiter wachsenden Radverkehr zugeschlagen wird, ist konsequent und richtig."

Eine Woche später starten die Maßnahmen auf der Oberbilker Allee. "Teils verläuft der Radweg dann dort weiter im Seitenraum, teils auf der Fahrbahn", weiß Jan-Philipp Holthoff. "Neue Ladezonen für Lieferfahrzeuge werden geschaffen. Hier wünschen wir uns ein digitales Buchungssystem für diese Ladezonen."

Laut Stadtverwaltung wird der Verkehrsversuch ein bis eineinhalb Jahre beobachtet, bevor abschließend entschieden wird, ob die Markierungen dauerhaft bleiben.

Zahlreiche Unfälle durch das erzwungene Ausweichen mit dem Fahrrad über die mittig verlaufenden Gleise wurden von Polizei und Anlieger*innen dokumentiert und machen einen Radweg zwingend, so der ADFC in einer Stellungnahme. Der Straßenbahnverkehr der Rheinbahn wird zusätzlich beschleunigt, da es zu keine zusätzlichen Stopps mehr durch Ein- und Ausparkvorgänge in der zweiten Reihe gibt. Dadurch wird die Taktung der Rheinbahn durch den Radweg zuverlässiger.

Der Fahrradclub hofft, dass weitere Straßen in der Landeshauptstadt schnell mit breiten Radwegen ausgestattet werden, wo heute in zweiter Reihe geparkt wird. "Das ist eine sehr effektive und preiswerte Methode, um die ökologische Verkehrswende einzuleiten," so Jan-Philipp Holthoff. "Nur breite und sichere Radwege bringen Menschen von 8 bis 88 angstfrei aufs Rad."

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Jan-Philipp Holtfhoff, Vorstandsmitglied des ADFC Düsseldorf · 01577 027 2287 · jan-philipp.holthoff(..at..)adfc-duesseldorf.de

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