Aktuelles aus Duisburg

Neue Leihräder für Duisburg

11.11.20
Kategorie: Aktuelles, Duisburg, Verkehr

25 neue Stationen und 125 weitere Räder

ADFC-Fahrradklima-Test 2020

03.09.20
Kategorie: Aktionen, Aktuelles, Duisburg, Verkehr

Ab sofort können Radfahrer*innen wieder bewerten, wie fahrradfreundlich ihre Stadt ist. Die Umfrage...

KIDICAL MASS am 20. September

17.08.20
Kategorie: Aktuelles, Duisburg, Aktionen

Fahrrad-Demonstration für Kinder und Erwachsene jeden Alters

Aktuelles aus NRW

Wie wünschst Du dir das Radwegenetz in deiner Stadt?

07.01.21

Ein durchgängiges Netz attraktiver und sicherer Radwege - das soll durch das Klimapaket der...

Jetzt noch schnell bei der ADFC-Radreise-Analyse mitmachen und Tourismus stärken!

07.01.21

Noch bis Sonntag, 10. Januar 2021 können Radfahrerinnen und Radfahrer aus Nordrhein-Westfalen sich...

2020 - Das Jahr aus Sicht des ADFC NRW

Roter Teppich mit weißem Fahrradsymbol
16.12.20
Kategorie: Aktuelles, Presse, Rad in den Medien, Verkehr

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club in Nordrhein-Westfalen blickt auf ein herausforderndes - aber...

Termine des ADFC Duisburg

Weitere Radtouren und Veranstaltungen finden Sie auf touren-termine.adfc.de – auch von ADFC-Gliederungen im Umkreis, sowie in ganz Deutschland.

Terminabsage wegen Corona

Die derzeitige Entwicklung der Bedrohung durch das Coronavirus, gerade auch in Duisburg, hat uns dazu bewogen die Aktivitäten des ADFC derzeit nur noch virtuell stattfinden zu lassen.

Wir können daher keine Öffnungszeiten des Infoladens oder geführte Radtouren anbieten.

Die aktuellen Termine sind unter dem Button Termine zu finden.

Neues zur Straßenverkehrsordnung

Eigentlich ist die Straßenverkehrsordnung (StVO) gar nicht neu, sondern sie wurde nur novelliert. Aber es gibt einige ganz erhebliche Unterschiede zu früher, die mit dem 28.04.2020 in Kraft treten. So kann das Fehlverhalten im Straßenverkehr sehr viel teurer werden und vor allem Punkte und Fahrverbot drohen schneller.

Jeder, der sich umsichtig im Straßenverkehr verhält, braucht sich eigentlich keine Gedanken zu machen. Die Geldbußen sind vor allem für solche Taten erhöht worden, bei denen es jedem Menschen einleuchten sollte, dass Fehlverhalten nicht hingenommen werden kann. Raserei ist immer noch die Unfallursache Nr. 1 in Deutschland.

Wenn Auto fahren teuer wird

Also wurden die Grenzen für das Punktesammeln in Flensburg deutlich nach unten verschoben.

Über 20 km/h mehr ziehen mindestens einen Punkt und einen Monat Fahrverbot nach sich. Konsequent ist, dass Blitzerapps verboten sind, die Messpunkte für Geschwindigkeitskontrollen anzeigen.

Wer keine Rettungsgasse bildet oder sich hinter ein Rettungsfahrzeug setzt und die Gasse zum eigenen schnelleren Fortkommen nutzt, zahlt bis zu 320 EUR und darf sich auf bis zu 3 Monate Zufußgehen einstellen. Richtig so, denn Helfer zu behindern ist etwas, was zutiefst verabscheuungswürdig ist.

Die Umwelt soll geschont werden, also wird Carsharing durch neue Zeichen und Rechte gestärkt. Schade nur, dass es in Duisburg nur sehr wenige Möglichkeiten zum Carsharing gibt – aber vielleicht wird das ja nun gestärkt.

Fahrradfahrer profitieren

Außerdem hat sich der Fahrradminister, wie sich Verkehrsminister Scheuer (CSU) selbst gerne bezeichnet, Gutes für die Radfahrenden ausgedacht. Parken auf Radwegen und Radschutzstreifen kostet bis zu 100 EUR und füllt das Punktekonto in Flensburg. Mindestens 1,5 m Abstand sind eigentlich nicht neu beim Überholen, beruhten aber bisher auf Richterrecht und dieses war vielen unbekannt. Jetzt steht es im Gesetz. Jeder Autofahrende muss es kennen und Unkenntnis schützt vor Strafe nicht. Überholverbote können jetzt auch zugunsten von Zweirädern angeordnet werden, Einbahnstraßen sollen in viel größerem Umfang im Gegenverkehr für Fahrradfahrende geöffnet werden. Überfällige Regelungen, denn alle Radfahrenden kennen die Behinderungen durch parkende Autos auf Radwegen. Nebeneinander radeln ist jetzt auch viel öfter erlaubt, als dies bisher der Fall war und könnte vielleicht ein vertrauter Anblick werden.

Was Strafe ausmacht

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der neuen Regelungen, aber das Radfahren könnte dadurch auch in Duisburg sicherer und besser werden. Immerhin wollen 84% der Leute auf das Rad umsteigen, wenn die Straßen für Radfahrende sicherer werden.

Ein kleiner Schritt, der jetzt konsequent von der Stadt umgesetzt werden muss. Denn die neuen Regelungen sind wirkungslos, wenn nicht umfassend kontrolliert und geahndet wird. „Das Misserfolgsrisiko ist wichtiger als die Höhe der Strafe“, erklärt Wolfgang Voßkamp, Referent für Mobilität und Verkehr im ADFC Duisburg. „Je mehr Verkehrsteilnehmer also mit einer Strafe rechnen müssen, umso eher werden sie sich an Regeln halten. Bestes Beispiel sind bekannte „Starenkästen“, an denen häufig sehr wenig Überschreitungen der erlaubten Geschwindigkeit gemessen werden. Man weiß es und fährt regelkonform.“

Touren des ADFC Duisburg

Gut Heimendahl

Sa, 13.03.2021 09:20 - 17:00
Moers - Kempen - Moers
Ort: Bismarckplatz 2, 47198 Duisburg
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Duisburger-Wintertour V

Sa, 13.03.2021 11:00 - 17:00
Fit durch den Winter
Ort: Borkhofer Straße 64, 47137 Duisburg
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Kleine 3-Halden Tour

Sa, 27.03.2021 11:00 - 16:00
Fahrt auf die Halden Norddeutschland, Pattberg und Rheinpreußen
Ort: Duisburg-Homberg, Friedrich-Ebert-Brücke, Ecke Königstraße, 47198 Duisburg
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Anradeltour zum Orsoyer Hof

So, 28.03.2021 10:00 - 17:00
Der Frühling hat begonnen. Start in die neue Radsaison ! Walsum - Oberhausen - Orsoy
Ort: Bezirksamt DU-Walsum, Friedrich-Ebert-Str. 152, 47179 Duisburg
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Ostermontag zur Binnenheide

Mo, 05.04.2021 08:20 - 18:00
Duisburg - Moers - Kevelaer - Kapellen - Geldern - Moers
Ort: Bismarckplatz 2, 47198 Duisburg
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Weitere Radtouren und Veranstaltungen finden Sie auf touren-termine.adfc.de – auch von ADFC-Gliederungen im Umkreis, sowie in ganz Deutschland.

Radweg an der A 59 in Duisburg

In Duisburg soll die A 59 von dem Autobahnkreuz Duisburg bis nach Hamborn von vier - auf sechs Streifen ausgebaut werden. Warum berücksichtigt man dann nicht direkt auch einen parallel verlaufenden Radweg, fragt sich der ADFC-Duisburg ?
Wenn Duisburg wirklich seine Fahrradfreundlichkeit steigern will , dann besteht jetzt die Gelegenheit dazu. Kostengünstiger als mit einem zeitgleichen Ausbau der Berliner Brücke und dessen Fortführung bis in den Duisburger Norden kann man so einen Radweg nicht bauen. Um dem Projekt den nötigen Anschub zu verleihen hat sich der ADFC Duisburg an den Duisburger Bundestagsabgeordneten Mammut Özdemir gewandt. Mit diesem frischen Denkanstoß hat dieser zwischenzeitlich den Bundesverkehrsminister angeschrieben, um diese Maßnahme entsprechend prüfen zu lassen.
In Deutschland wäre so eine Parallelführung einmalig und zukunftsweisend, weil sie den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad deutlich fördern würde. Immerhin haben wir es bei der A 59 mit einem täglichen Verkehrsaufkommen von 90.000 Fahrzeugen zu tun, und damit auch mit einer großen zu bewältigenden Umweltbelastung.
Für jeden Radfahrer aus dem Duisburger Norden wäre es außerdem ein Traum, über eine direkte kreuzungsfreie Verbindung schneller in die Duisburger Innenstadt zu gelangen.

Wie könnte so eine Verbindung aussehen?

Im Bereich der 1,8 km langen zu erneuernden Berliner Brücke wäre eine Konstruktion möglich, wie sie im Foto dargestellt ist. Der Radweg wäre hier durch eine leichte Stahlkonstruktion unterhalb des seitlichen Kragarms der Berliner Brücke untergebracht.
Vorteil dieser Konstruktion: der Radweg benötigt keinen zusätzlichen Platz und würde eine Erweiterung der Autobahntrasse überflüssig machen. Außerdem ermöglicht er eine wettergeschützte Nutzung. Im Bereich der Zu- und Abfahrten der A 59 befände sich der Radwege in einer entsprechenden Tieflage, so dass er mittels Durchlässen unterhalb der Zufahrten weiter geführt werde könnte. Im weiteren Verlauf Richtung Norden (Hamborn) böte sich die Weiterführung des Radweges dann direkt neben der Autobahn an.

Mit dieser kombinierten Straßen- und Radwegeverbindung vom Norden Duisburgs in die Innenstadt würde die Stadt eine zukunftsweisende und umweltschonende Verkehrsverbindung für den Berufs, -Geschäfts- und Freizeitverkehr erhalten. Duisburg könnte sich mit diesem innovativen Konzeptes an die Spitze der Mobilitäts-Bewegung von NRW oder sogar ganz Deutschland stellen. Der Radweg wäre ein Leuchtturmprojekt für Duisburg.

© 2021 ADFC Kreisverband Duisburg e. V.