Pressemitteilung ADFC-Fahrradklima-Test 2020

19.03.21
Kategorie: Aktuelles, CMS, Presse

Fahrradklimatest ADFC


Ergebnis für Leverkusen

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrenden in Deutschland

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist eine der größten Befragungen zum Radfahrklima weltweit und fand 2020 zum neunten Mal statt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert den ADFC-Fahrradklima-Test aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans.

 

Mit mehr als 60.200 Bewertungen hat der ADFC NRW beim Fahrradklima-Test 2020 einen neuen Rekord aufgestellt. Noch nie haben so viele Radlerinnen und Radler in Nordrhein-Westfalen Komfort und Sicherheit beim Radfahren in ihrer Stadt bewertet.

Per Fragebogen konnten Teilnehmende 2020 erneut beurteilen, ob beispielsweise Radwege im Winter geräumt werden oder ob sie sich sicher fühlen, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Ergebnisse geben Verkehrsplanerinnen und Verkehrsplanern sowie den politisch Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen zum Erfolg ihrer Radverkehrsförderung in ihrer Kommune und nützliche Hinweise für Verbesserungen.

Die Ergebnisse sind die Meinungen von 360 Bürgerinnen und Bürgern aus Leverkusen. Das ist exakt die gleiche Anzahl wie 2018.

Leverkusen mit weiterer schlechten Note

Beim heute im Bundesverkehrsministerium vorgestellten ADFC-Fahrradklima-Test 2020 landete Leverkusen erneut im Mittelfeld mit der Note 4,14 der Städte seiner Größe. 360 Leverkusenerinnen und Leverkusener haben an der bundesweiten Befragung teilgenommen. Unzufrieden sind Leverkusener Radfahrerinnen und Radfahrer vor allem mit der Führung an Baustellen (5,1), Falschparkerkontrollen (5,1), Ampelschaltungen für Radfahrer (4,9), Breite der Radwege (4,9) oder Oberfläche der Radwege (4,9). Lichtblicke gab es bei öffentlichen Fahrrädern (2,4) und Erreichbarkeit des Stadtzentrums (2,7). Der ADFC Leverkusen fordert den flächendeckenden Ausbau eines sicheren Radwegenetzes mit Mitteln des Bundes.

 

Der 2. ADFC-Vorsitzende Uwe Witte sagt: „Die Corona-Zeit hat viele Menschen neu auf das Rad gelockt – und wir wollen, dass sich auch die Neuaufsteiger auf dem Rad wohl und sicher fühlen. Leider ist das in Leverkusen nicht überall der Fall: 75 Prozent fühlen sich beim Radfahren nicht sicher. Dabei ließe sich schon mit kleineren Maßnahmen die Situation deutlich verbessern, beispielsweise durch konsequente Ahndung von Falschparkern auf Radwegen / mehr Tempo 30 / fahrradfreundliche Lösungen an Baustellen (o.ä.). Das reicht aber nicht. Die Menschen in Leverkusen wollen Straßen, die einladend zum Radfahren sind. Dafür brauchen wir ein durchgängiges Netz an guten und sicheren Radwegen. Der Bund hat mit dem Sonderprogramm Stadt und Land dafür ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt.“

Leverkusen liegt bundesweit auf Platz 24 in der Kategorie der Städte über 100.000 bis 200.000 Einwohnern, im Landesvergleich auf Platz 8. Gegenüber dem letzten Test im Jahr 2018 hat sich Leverkusen geringfügig verschlechtert (2018 = 4,12). Im Durchschnitt geben die Leverkusener die Note ausreichend für die Fahrradfreundlichkeit (Note 3,9). Die Mehrzahl der Befragten sagt, Radfahren bedeute in der Stadt Stress (42%) und dass in jüngster Zeit kaum etwas für den Radverkehr getan wurde (71%).

 

Rekord: Mehr als 60.000 Teilnahmen in NRW, 246 NRW-Städte in der Wertung

 

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zur Zufriedenheit der Radfahrenden weltweit. Er wird vom Fahrradclub ADFC alle zwei Jahre mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt und fand 2020 zum neunten Mal statt. Rund 230.000 Radfahrerinnen und Radfahrer haben bundesweit bei diesem Durchgang abgestimmt, davon nur 15 Prozent ADFC-Mitglieder. 1.024 Städte kamen insgesamt in die Wertung, mehr als jemals zuvor. Bei den 27 Fragen ging es darum, ob man sich auf dem Rad sicher fühlt, wie gut die Radwege sind und ob die Stadt in Zeiten von Corona das Fahrradfahren besonders fördert. Damit fundierte Ergebnisse erzielt werden, müssen pro Stadt mindestens 50, bei größeren Städten mindestens 75 beziehungsweise 100 Abstimmungsergebnisse vorliegen. Die Ergebnisse des Tests haben durch die breite Bürgerbeteiligung hohe Aussagekraft und können Kommunen helfen, das Angebot für Radfahrende gezielt zu verbessern.

 

Leverkusen mit der Bewertung 4,14 auf Rang 24

Im Städteranking der Stadtgrößenklasse 100.000 bis 200.000 Einwohner belegt Leverkusen mit der Gesamtbewertung 4,14 den Platz 24 von 41. Es ist in Leverkusen nicht besser geworden, der Trend geht eher nach unten als nach oben. 2018 belegte Leverkusen mit 4,12 den Platz 21 von 41 Kommunen.

 

Das beste Ergebnis hat Leverkusen mit 2,4 bei der Frage „Bei uns sind öffentliche zugängliche Leihfahrräder einfach, zuverlässig und preiswert nutzbar“ erreicht. Das schlechteste Ergebnis mit 5,1 teilen sich die Fragen nach „Falschparkkontrollen auf Radwegen“ und „Führung an Baustellen“.

 

Die Bewertung der Fragen erfolgte auf einer Skala von 1 bis 6, der Wert 1 sehr gut, der Wert 6 sehr schlecht.

 

Hier die Einzelergebnisse: (in Rot die Ergebnisse von 2018)

 

Fragen nach dem Fahrrad- und Verkehrsklima (F1 – F 5) Note 3,9       3,7

 

Bei uns …….

F 1 macht das Fahrradfahren Spaß oder Stress?

3,6

3,3

F 2 werden Radler als Verkehrsteilnehmer akzeptiert?

4,2

3,9

F 3 fahren alle Fahrrad – Egal ob jung oder alt

3,1

3,2

F 4 wird viel für das Radfahren geworben

4,4

4,1

F 5 wird in Medien meist positiv über Radfahren berichtet

4,2

3,9



Fragen nach dem Stellenwert des Radverkehrs (F 6 – F 10) Note                   4,7       4,6

Bei uns …..

F 6 wurde in jüngster Zeit besonders viel für den Radverkehr getan

4,7

4,4

F 7 überwacht die Stadt streng, dass Autos nicht auf Radwegen parken

5,1

4,9

F 8 werden Radwege regelmäßig gereinigt

4,5

4,4

F 9 sind die Ampelschaltungen gut auf Radler abgestimmt

4,9

4,8

F 10 werden im Winter Radwege geräumt und gestreut

4,4

4,2

 

Fragen nach der Sicherheit beim Radfahren (F 11 – F 17) Note                       4,4       4,2

Bei uns …..

F 11 fühlt man sich als Radler sicher

4,3

4,1

F 12 gibt es selten Konflikte zwischen Radler und Fußgänger

3,8

3,6

F 13 gibt es selten Konflikte zwischen Radler und Autofahrer

4,4

4,3

F 14 gibt es keine Hindernisse auf Radwegen und Radfahrstreifen

4,7

4,5

F 15 kommt Fahrraddiebstahl selten vor

4,4

4,3

F 16 sind Radwege so angelegt, dass junge und alte Menschen sicher Radfahren können

4,5

4,3

F 17 kann man auf der Fahrbahn gemeinsam mit den Autos zügig und sicher Rad fahren

4,8

4,5


 

Fragen zum Komfort beim Radfahren (F 18 – F 22) Note                                  4,8       4,6

 

Bei uns …..

F 18 sind Radwege angenehm breit und erlauben ein problemloses Überholen langsamerer Radfahrer

4,9

4,6

F 19 sind Wege für Radfahrer angenehm glatt und eben

4,9

4,6

F 20 findet man überall komfortable und sichere Abstellmöglichkeiten

4,4

4,3

F 21 werden Radler an Baustellen bequem und sicher vorbeigeführt

5,1

5,0

F 22 kann man Fahrräder einfach und preiswert in öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen

4,5

4,5

 

Fragen zur Infrastruktur und Radverkehrsnetz (F 23 – F 27) Note                   2,9       3,5

 

Bei uns …..

F 23 ist das Stadtzentrum gut mit dem Fahrrad zu erreichen

2,7

2,9

F 24 kann man zügig und direkt Ziele mit dem Rad erreichen

3,2

3,3

F 25 sind die meisten Einbahnstraßen in der Gegenrichtung für Radler freigegeben

3,2

3,3

F 26 können sich Radler an eigenen Wegweisern gut orientieren

3,1

3,0

F 27 sind öffentlich zugängige Leihfahrräder für jeden einfach, zuverlässig und preiswert nutzbar

2,4

4,8

 

Entwicklung der letzten Jahre

 

Die Entwicklung seit 2012 zeigt auch, dass sich die Radweginfrastruktur und die Radwegsicherheit in Leverkusen kaum verändert haben. Die Noten für:

 

2012 = 4,0

2014 = 3,8

2016 = 4,0

2018 = 4,12

2020 = 4,14

 

Was war positiv?

 

Positiv betrachten wir die Antworten auf die Frage: „Bei uns sind öffentlich zugängliche Leihfahrräder für jeden einfach, zuverlässig und preisgünstig nutzbar“. Die Frage wurde insgesamt mit 2,4 bewertet. 70% der Befragten gaben dabei Noten zwischen 1 bis 3 ab.

Vergleichen wir das Ergebnis mit dem Ergebnis von 2018 (4,8), ergibt sich eine Verbesserung um 50%. Wir kommen aber auch zu dem Schluss, dass die Einführung der „öffentlich, zugängliche Leihfahrräder“ (im März 2019) eine schlechtere Benotung für Leverkusen auf 4,24 verhindert hat.

 

Radwege zu schmal und zugeparkt, Sicherheitsgefühl fehlt

 

80 Prozent der bundesweit Befragten sagen, dass die Radwege in ihrer Stadt oft zu schmal sind (Note 4,7). Auch die schlechte Führung von Radwegen an Baustellen (4,7) und die fehlenden Kontrollen von Falschparkern auf Radwegen (4,8) bewerten sie als mangelhaft. Die positiv wahrgenommenen Aspekte - schnelle Erreichbarkeit des Stadtzentrums (2,9), in Gegenrichtung geöffnete Einbahnstraßen (3,0)- können die negativen Erfahrungen nicht aufwiegen. Das Sicherheitsgefühl beim Radfahren ist weiter schlecht (Note 4,2). Mehr als zwei Drittel der Teilnehmenden sagen, sie fühlten sich beim Radfahren nicht sicher.

 

Die Schwächen in Leverkusen sind geblieben:

 

Führung an Baustellen Note 5,1

Falschparkerkontrolle auf Radwegen Note 5,1

Ampelschaltungen für Radfahrer Note 4,9

Breite der Radwege Note 4,9

Oberfläche der Radwege Note 4,9

Fahren im Mischverkehr mit Kfz Note 4,8


Zusatzbefragung

 

Innerhalb des ADFC-Fahrradklima-Test 2020 wurde im Rahmen der Online-Interviews eine Zusatzbefragung mit dem Ziel durchgeführt, eine Einschätzung der Teilnehmenden zur Bedeutung der bewerteten Frageninhalte für das Radfahren in Leverkusen zu erhalten. Dies sollte als weitere Hilfestellung zur Ermittlung von Handlungsschwerpunkten gedacht sein: Was wird aus der subjektiven Sicht der Radfahrenden als besonders wichtig angesehen?

 

Der Index der Wichtigkeit wurde aus den Bewertungsabstufungen wichtig / eher wichtig / eher unwichtig / unwichtig gebildet, indem die Kategorien auf eine lineare Skale zwischen 1 = wichtig und 0 = unwichtig verteilt wurden (d.h. eher unwichtig = 0,33, eher wichtig = 0,66) und der arithmetsche Mittelwert gebildet wurde. Der maximale Indexwert von 1,0 (100%) ergibt sich, wenn alle Teilnehmer der Frage "wichtig" ankreuzen, der minimale Indexwert von 0 (0%) ergibt sich wenn alle Teilnehmer "unwichtig" ankreuzen.

 

Zusatzfragen konnten nur in der Online-Befragung beantwortet werden. Nach der Auswertung haben 358 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilgenommen.

 

Die folgende konkrete Formulierung wurde für die Befragung verwendet.

 

„Wie wichtig sind aus Ihrer Sicht die folgenden Aspekte für das Radfahren in Ihrer Stadt?“ wichtig / eher wichtig / eher unwichtig / unwichtig      Das Ergebnis (Index der Wichtigkeit) hinter der Frage:

·         Akzeptanz von Radfahrer/innen als Verkehrsteilnehmer

0,91

·         Aktionen und Kampagnen zum Radfahren

0,66

·         Medienberichterstattung

0,69

·         Überwachung von Falschparkern

0,86

·         Reinigung der Radwege

0,86

·         Abstimmung der Ampelschaltungen auf Radfahrer*innen

0,81

·         Winterdienst auf Radwegen

0,87

·         Sicherheitsgefühl der Radfahrer*innnen

0,91

·         Konfliktfreiheit zwischen Radverkehr und Fußverkehr

0,80

·         Konfliktfreiheit zwischen Radverkehr und Autoverkehr

0,89

·         Hindernisfreiheit auf Radwegen

0,89

·         Maßnahmen gegen Fahrraddiebstahl

0,75

·         Breite der Wege für Radfahrer*innen

0,85

·         Oberflächenqualität der Wege für Radfahrer*innen

0,86

·         Abstellmöglichkeiten für Fahrräder

0,77

·         Führung des Radverkehrs an Baustellen

0,77

·         Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln

0,58

·         Zügige und direkte Erreichbarkeit von Zielen

0,80

·         Freigabe von Einbahnstraßen für Radfahrer*innen

0,69

·         Radwegweisungen

0,71

·         Öffentliche Leihfahrräder / Fahrradverleih

0,47

 

Die Akzeptanz als Verkehrsteilnehmer und das Sicherheitsgefühl der Rad fahrenden sind für die Radlerinnen und Radler sehr wichtig und wurde mit 0,91 am höchsten (von 1,0) bewertet. Danach folgen auf gleichfalls hohem Niveau:

         

·         Konfliktfreiheit zwischen Radverkehr und Autoverkehr

0,89

·         Hindernisfreiheit auf Radwegen

0,89

·         Winterdienst auf Radwegen    

0,87

·         Reinigung der Radwege

0,86

·         Überwachung von Falschparkern

0,86

·         Oberflächenqualität der Wege für Radfahrer*innen

0,86

·         Breite der Wege für Radfahrer*innen

0,85

 


Wir sehen hier ganz deutlich, dass die Radlerinnen und Radler ein hohes Sicherheitsbedürfnis haben. Insbesondere die Reinigung der Radwege (Sommer, wie Winter und vor allen Dingen im Herbst) hat einen sehr hohen Stellenwert. Die Überwachung von Falschparkern stehen nicht umsonst so weit oben, Hier muss die Stadt Leverkusen ganz deutlich nachlegen.

 

Fazit für die Radverkehrspolitik in Leverkusen: Das Fahrradklima hat sich gegenüber von 2018 weiter verschlechtert!

 

In den ersten vier Kategorien (F 1 bis F 22) hat es keine Verbesserung ergeben. Alles wurde schlechter bewertet als 2018. Nur in der fünften Kategorie erreichte die Frage zu F 27 „öffentlich, zugängliche Leihfahrräder“ eine starke Steigerung um 50% von 4,8 auf 2,4 (+ 2,4) (Einführung des Fahrradverleihsytems „wupsiRad“ im März 2019). Die Fragen zu F 23 bis F 25 ergaben nur eine sehr geringfügige Steigerung (+ 0,4).

 

Vergleichen wir die Ergebnisse der Frage zu F 27 „öffentlich, zugängliche Leihfahrräder“ von 2018 zu 2020 miteinander, dann kommen wir zu dem Schluss, dass die Einführung der „öffentlich, zugängliche Leihfahrräder“ eine schlechtere Benotung für Leverkusen von 4,24 verhindert hat.

 

Was bedeutet das für unsere Stadt Leverkusen?

 

Die Stadt Leverkusen und die mitverantwortliche Stadtpolitik haben in Sachen sichere Radweginfrastruktur noch viel Luft nach oben. Es muss viel mehr getan werden. Mit ein paar zusätzlichen Fahrradstraßen ist es nicht getan. Da muss noch viel mehr kommen. Wo die Radweginfrastruktur am dringlichsten saniert werden muss, hat der ADFC Leverkusen der Stadt schon mitgeteilt. Der ADFC kann auch keine durchgängige Transparenz in der Radverkehrsplanungen der Stadt erkennen. Deshalb fordert der ADFC eine durchgängige Information über alle bestehenden Radverkehrsplanungen, Änderungen in den bestehenden Radverkehrsplanungen und bevorstehenden Ausführungen von Bautätigkeiten in Bezug auf den Radverkehr. Der ADFC Leverkusen steht zu seiner Verantwortung für eine sichere Radweginfrastruktur in Leverkusen. Dabei bittet der ADFC nicht zu vergessen, den Entwurf zum ersten Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz des Landesverkehrsministeriums NRW schon jetzt Beachtung zu schenken.

 

Was muss jetzt getan werden?

  • Verbreiterung aller Radwege auf das erforderliche Maß nach ERA 2010
  • Erstellung eines Radweges auf der Odenthalerstraße zwischen Kreisverkehr Kandinskystraße und Einmündung Edelrather Weg. Dabei muss auch die Bushaltestelle Edelrather Weg fahrradsicher umgebaut werden.
  • Erstellung eines Zweirichtungsradweges nach ERA 2010 auf der Solingerstraße zwischen Elbestraße und Raoul-Wallenberg-Straße.
  • Erstellung eines Radschnellweg von Stadtgrenze Monheim nach Stadtgrenze Köln.
  • Erstellung einer sicheren Radwegverbindung zwischen Schlebusch / Manfort und Fixheide / Quettingen.
  • Erstellung des Zubringers zur RadPendlerRoute von Opladen nach Leverkusen-Mitte.
  • Erstellung einer sicheren Radwegverbindung von Lützenkirchen nach Opladen.

 

Die Liste ist unvollständig und kann beliebig fortgeführt werden. Denn nach Jahren des Stillstandes muss die Stadt sich jetzt auf die Radwegsanierung und auf die Erstellung einer neuen, sicheren Radweginfrastruktur konzentrieren.

 

Das kann die Stadt beispielsweise in den nächsten Monaten mit dem Verkehrskonzept Schlebusch (Odenthalerstraße) unter Beweis stellen.

 

 

Der ADFC Leverkusen bietet weiterhin der Stadt und der Stadtpolitik eine vertrauensvolle Zusammenarbeit an.

Alles im allem bleibt festzuhalten, dass für eine fahrradfreundliche Stadt noch viel zu tun ist. Deshalb ist es sinnvoll, neben dem vorhandenen Mobilitätskonzept 2030+, einen Masterplan zu erstellen, in dem die Veränderungen zugunsten des Radverkehrs priorisiert und anschließend, ohne politische Kleinkrämerei, sukzessive abgearbeitet werden können.

Detailliertere Ergebnisse werden wir im nächsten Rad-Anzeiger (Ausgabe September) bekanntgeben. Vor allen Dingen müssen die Freitexte noch ausgewertet werden. Sobald die Auswertung fertig ist, werden die Ergebnisse ab April auch auf unserer neuen Internetseite www.leverkusen.adfc.de zu lesen sein.

 

 

Kontakt:

 

Kurt Krefft

ADFC Leverkusen

Verkehrspolitischer Sprecher

Redaktion Rad-Anzeiger

Mobil: 0176 53921614

EMail: kurt.krefft@adfc-lev.de

 

 


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