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Rein in die Umweltzone

29.06.10
Kategorie: Aktuelles, Neuss
Krefelder Straße

Seltenes Vergnügen: Auf direktem Weg per Rad durch die Neusser City


Stresemannallee

Freut uns besonders: Viele Familien mit Kindern fuhren mit.


Burgplatz

Rüdiger Heumann: Gebt die Bürgersteige den Fußgängern zurück!


Am letzten Juni-Sonntag haben sich 140 Radfahrer aus dem Rhein-Kreis Neuss an der dritten Düsseldorfer Fahrrad-Sternfahrt unter dem Motto "CO2-frei, keiner wie wir" beteiligt.

Die Erwartung war groß, denn im vergangenen Jahr hatten "die Neusser" die größte Einzel-Gruppe von Sternfahrtfahrern außerhalb Düsseldorfs gestellt. Also hatten wir auch diesmal bereits ab dem Sammelpunkt Radstation die Polizei um Geleitschutz gebeten. Kurz vor halb drei warteten etwa 70 Radfahrer auf das Startsignal an der Radstation am Neusser Bahnhofs. Mehr nicht? Wo blieben die anderen?  Dann ein Signal vom Kaarster Tourenleiter: Wir sind noch eine Minute vom Bahnhof entfernt! Nun ging es Zug um Zug: Innerhalb weniger Minuten kamen nicht nur die Kaarster, sondern auch Gruppen aus Korschenbroich, Grevenbroich und Dormagen um die Ecke und wurden mit großem Hallo begrüßt.

Pünktlich zur vorgesehenen Startzeit konnte Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowski, der wieder gerne unserer Einladung gefolgt war, die stattliche Zahl 120 Radfahrern auf den Weg nach Düsseldorf schicken. Weitere 20 Radfahrer aus Jüchen komplettierten später die Delegation aus dem Rhein-Kreis Neuss. Es ging zunächst immer die Straßenbahnschienen entlang rein in die Umwelt- und mitten durch die Einkaufszone - für Neusser Radfahrer ein besonders Vergnügen, bleiben sie doch sonst von ihrem "Hauptstraßenzug" weitgegend ausgesperrt. Hinter dem Obertor räumte uns die Polizei die Stresemannallee frei, wo sich werktags die Autos stauen und Radfahren alles andere als ein Vergnügen ist.

Mit so viel freier Fahrt hatten wir wohl nicht gerechnet, oder war die Vorfreude, sich mit dem Haupt-Demonstrationszug zusammenzuschießen so groß, dass wir einfach flotter gefahren sind? Wir kamen jedenfalls zu früh am Düsseldorfer Treffpunkt Südfriedhof an und mussten erst mal warten. Zehn Minuten lang - Zeit für eine kleine Pause und für Kontaktaufnahme mit den Düsseldorfern. "Ihr müsstet uns gleich sehen", war die Nachricht aus dem Äther, und tatsächlich: Zunächst kam Polizei mit mehreren Fahrzeugen, begrüßte uns zackig per Lautsprecher, räumte uns die Kreuzung frei, und auf der Völkinger Straße schlossen wir uns mit dem nicht enden wollenden Hauptzug zusammen und steuerten gemeinsam direkt auf den Rheinufertunnel zu. Jetzt lagen noch etwa acht Kilometer Fahrvergügen vor uns, die wir in vollen Zügen genossen.

Genießen Sie mit uns die Bilder der Sternfahrt aus Neuss und Grevenbroich:


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