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Wetterwende zum Radwandertag

04.07.11
Kategorie: Tourismus, Neuss

Startklar zum Radwandern auf einer von mehr als 60 Routen


Überraschend gutes Wetter freute die Radwanderer am Sonntag, dem 3. Juli. Die Teilnehmerzahlen lagen über denen des Vorjahres.

Im Lauf des Sonntags kam immer mehr die Sonne raus, der für den Nachmittag angekündigte Regen blieb aus. Entsprechend gut gelaunt waren die Teilnehmer beim 20-ten Niederrheinischen Radwandertag. Die ADFC-Aktiven freuten sich mit: Für so einen schönen Sonntag hatte sich der Plackerei beim Markieren gelohnt.

An den Startorten im Rhein-Kreis Neuss freuten sich die Veranstalter über mehr Teilnehmer als im vergangenen Jahr. Die meisten Starter verzeichnete Korschenbroich mit 357 Radwanderrn, gefolgt von Kaarst mit 237, Meerbusch-Büderich mit 248 und Neuss mit 162 Startern. In Jüchen fuhren 120 Teilnehmer los, in Dormagen 102, in Grevenbroich 97 und in Rommerskirchen 41.

Viele Starter im Norden

Für die recht unterschiedlichen Starterzahlen gibt es zwei Gründe: Erstens ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. Die nördlichen Gemeinden des Kreises - Meerbusch, Kaarst und Korschenbroich - liegen näher am Zentrum des Radwandertages (Kempen mit mehr als 1000 Startern), während Grevenbroich, Rommerskirchen und Dormagen mit ihere Randlage weniger Starter anziehen.

Der zweite Grund liegt in den Veranstaltungen, die den Radwandertag begleiten. So ist er in Meerbusch-Büderich und in Korschenbroich-Kleinenbroich traditionell das Haupt-Event des ersten Juli-Wochenendes und wird einem attraktiven Rahmenprogramm als Volksfest gefeiert. Im großen Neuss hingegen gab es vergleichsweise wenig Starter. Hier machten die "Zeitsprünge" in der Innenstadt dem Radwandertag einfach zuviel Konkurrenz.

Familienrallyes sehr beliebt

Eine Besonderheit waren die Familienrallyes des ADFC in Neuss und in Kaarst. Judith Darteh bot in Neuss eine 18 Kilometer lange Rätselrallye für Vier- bis Zwölfjährige durch die Grünzüge der Stadt. Christel Meyer-Purk in Kaarst wandte sich mit einer 25-Kilometer-Route, gespickt mit gar nicht leichten Wissensfragen, an die Zwölf- bis 16-Jährigen. Beide Veranstaltungen fanden mit jeweils 25 bis 30 Teilnehmern guten Zuspruch.


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