beliebte Tourenvorschläge unserer Tourenleiter

Falls Sie zu den Terminen der geführten Touren keine Zeit haben oder vielleicht den Termin verpasst haben, hier eine Sammlung beliebter Touren unserer Tourenleiter.

Tourenvorschläge

Trassen-Trio (3): Dhünn-Runde

Große Karte

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Beschreibung

Rundtour an den Rhein, entlang der Wupper nach Opladen und über den Panorama-Radweg Balkantasse ohne kraftraubenden Anstieg zurück ins Bergische

Ab Burscheid fahren wir über den „Bergischen Weg“ hinunter in das Eifgenbachtal zum wenige Meter entfernten Dhünnweg und über Altenberg zur ehemaligen Burg Berge und folgen der Dhünn nach Odenthal. Der Dhünnweg führt uns über Leverkusen-Schlebusch und zum Neulandpark. Nach einer kurzen Mittagspause am Rhein (Selbstverpflegung) geht es weiter über die neue Schiffsbrücke und entlang der Wupper nach Opladen. Bei Bedarf stärken wir uns in einem kleinen Waldcafé (Selbstzahlung), um anschließend mühelos die gut 2%ige Steigung des Balkantrassen-Radwegs bis Burscheid zu schaffen.

Weitere Informationen

 „Die Dhünn erzählt“… 

... so lautete der Titel eines Büchleins von Heinrich Plönes (1885-1956), das zum ersten Mal in den 1930er Jahren erschien. Hierin erzählt das Flüsschen Dhünn,  das bei Leverkusen in die Wupper fließt, was so alles seinen munteren Lauf (durch)kreuzt. Beschreibungen der Bergischen Landschaft sowie kritische Gedanken des Flusses wechseln dabei einander ab. Heute könnte Plönes bzw. die Dhünn von zahlreichen Radfahrern und Wanderern berichten, die an den Ufern Erholung suchen oder die vielen großen und kleinen - teilweise sehr ungewöhnlichen – Sehenswürdigkeiten bestaunen.

 

Bergisches Trassen-Trio: Die Dhünn-Runde

Nachdem am 13.10.2013 der Dhünn-(Wander-)Weg eingeweiht wurde,  fand nun am 05.06.2016 im Rahmen des BERGISCHEN TRASSEN-TREFFENS die Eröffnung der „Dhünn-(Rad-)Runde“ statt. Dabei handelt es sich um eine knapp 40 km lange Rad-Rundtour, die mit mäßiger Steigung über den Panorama-Radweg Balkantrasse, Burscheid, Altenberg, Odenthal, Leverkusen und das Rheinufer führt.

Wegbeschaffenheit
Die Dhünn-Runde
verläuft fast ausschließlich auf verkehrsfreien und großteils auf befestigten Wegen (ausgenommen der „Dhünn-Weg“ zwischen Odenthal und Gut Hummelsheim sowie „am Mühlengraben“ zwischen Reuschenberger Mühle und LEV-Opladen; dort kann es nach langem Regen stellenweise „matschig“ sein).

Höhenprofil
Wird die Runde im „Uhrzeigersinn“ gefahren, gibt es keine (!) starken Anstiege (Ausnahme ein kleinerer bei Burscheid). Der Höhenunterschied zwischen Rheinschiene und Bergischem Land wird auf der ehem. Bahntrasse mit max. 2,5 % Steigung langsam und stetig „überwunden“.  Die Dhünn-Runde ist in Relation zu der Wupper- und der :aqulon-Runde als die „einfachste“ dieser 3 Runden einzustufen – für geübte Radfahrer und Pedelec-Nutzer wohlgemerkt!

http://www.dasbergische.de/de/roi-details/roi/1061/dhuenn-runde/index.html

Die 3 „Charaktere“ des Trios
Bei dem  Trassen-Trio handelt es sich um 3 Themen-(Rad-)Touren, die sich kleeblattartig um den Panorama-Radweg Balkantrasse „ranken“. Im Einzelnen sind dies die Dhünn-, die Wupper- und die :aqualon-Runde. Bei der Dhünn-Runde (rostrotes Signet) stehen die Auenlandschaft der Dhünn und die frühe Industriekultur im Vordergrund. Die Wupper-Runde (grünes Signet) „besticht“ durch die naturbelasse Wegführung entlang der bewaldeten Uferlandschaft der Wupper. Die :aqualon(-Projekt)Runde (blaues Signet) dreht sich um den Themenkreis „Wasser“ im allgemeinen und um das Einzugsgebiet der Große-Dhünn-Talsperre im speziellen.

Die Dhünn-Runde ist die im Hinblick auf Sehenswertes und Wegstrecke die „zivilisierteste“ und „abwechslungsreichste“ der 3 Runden - die  „natürlichste“ und die fahrtechnisch „anspruchvollste“ Tour hingegen  ist die :aqualon-Runde. Die Wupper-Runde verkörpert am besten „das (typisch) Bergische“.

Trassen haben gute Karten

Sehr gute Übersicht bietet die neue Karte „BERGISCHES TRASSEN-TREFFEN Mit dem Fahrrad durch 11 Städte“, in der u. a.  die Dhünn-Runde dargestellt wird. Diese Karte liegt bei Stadtverwaltungen, in der Geschäftsstelle des ADFC RheinBerg-Oberberg (Radstation Bergisch Gladbach am S-Bahnhof, Do. 09:30 – 15:30 Uhr) aus oder ist kostenlos via Internet erhältlich, z. B. hier: http://www.dasbergische.de/de/service/broschueren/index.html.

 

Im Zeichen des (rostroten) Sensenhammers – Signet der Themen-Route


Das Signet der Dhünn-Runde ist bezeichnenderweise in den Farben Rostrot und Weiß gehalten und zeigt den Freundenthaler Sensenhammer mit einer „schwungvollen Bahntrasse“ im Vordergrund, die für ein wichtiges Element dieser interessanten Radtour, die Panorama-Radwege auf ehemaligen Bahntrassen, steht. Speziell durch den Panorama-Radweg Balkantrasse wird die Strecke überhaupt erst „abgerundet“.

 

 

 

Viel(e) - „besondere“ - Geschichte(n) & (Industrie-)Kultur

Ein Abstecher empfiehlt sich unbedingt nach Altenberg mit Besichtigung des überregional bekannten  Altenberger Doms  (www.altenberger-dom.de/ www. de.wikipedia.org/wiki/Altenberger_Dom)

Mehrere gemütlich-bergische Restaurants (gehobenes Niveau) bieten Gelegenheit zu einer Stärkung. Für Radfahrer, insbesondere für eine Bergische-Waffel-Pause, zu empfehlen: Der Küchenhof (www.gaststaette-kuechenhof.de).

Der Müh(le) wert

ist der Besuch einer Attraktion ganz besonderer Art: das kleine Mühlenmuseum in Stein (Achtung Abzweig der Dhünn-Runde nicht verpassen). Hierbei handelt es sich nicht um ein Museum im eigentlichen Sinne, vielmehr hat der „Privatmann“ Günter Blömer in liebevoller Klein(st)arbeit unzählige funktionsfähige - zum Teil originalgetreue - Modelle von Wind, Wasser-, Fluss-Mühlen, bergischen Hämmern und Kotten, historischen Schiffen, dem Altenberger Dom, Kutschen, russisch-orthodoxen Kirchen (u. a. in Flaschen) gebaut und in einem Fachwerkhäuschen ausgestellt. Lustig ist auch das „Kästchen“ an der Außenwand des Museums – zu dessen Bewandtnis wir hier nichts weiter schreiben wollen – selber „nachsehen“!  Die Vielzahl dieser Modelle sowie die Liebe zum Detail und sehr große Sorgfalt und viel „Müh(l)e“ mit der die Miniaturen hergestellt wurden,  ist einfach bewunderns- und unbedingt sehenswert!Der Eintritt ist übrigens frei – der „Mühlenbauer“ freut sich aber über eine Spende.

-> www.dasbergische.de/de/poi-details/poi/14985/muehlenmuseum-in-stein-odenthal/index.html

Ebenfalls sehenswert ist die Gemeinde Odenthal, leider an einer vielbefahrenen Straße gelegen. Hier sind die Kirche mit den sie umrahmenden historischen Fachwerkhäusern sowie der Hexenbrunnen hervorzugehen. Zahlreiche Restaurationen laden zu einer Rast ein (www.odenthal.de/fileadmin/user_upload/Bilder_und_Dateien/Tourismus/Prospekte_Downloads/odenthal_entdeck.pdf)

Besonders viel über ihr arbeitsreiches und wechselhaftes Leben hat die Dhünn im Bereich des Freundentaler Sensenhammers zu erzählen. Dort muss sie jetzt nicht mehr „am (Wasser-)Rad drehen“, sondern darf  im Rahmen eines Renaturierungs-Projektes wieder ganz „natürlich“ über Stock und Stein hüpfen. Konsequenz im Sensenhammer: Alle Räder stehen still… - zumindest in Bezug auf Wasserkraft, aber glücklicherweise nicht insgesamt! Interessante Einblicke in die Herstellung von Sensen und Sicheln sowie Hintergrundinformationen zu der bewegten Geschichte des Sensenhammers kann man im Rahmen unterschiedlicher Führungen erhalten. www.sensenhammer.de

Ein weiterer kultureller Zwischenstopp bietet sich hinter Schlebusch im Schloss Morsbroich an. Neben der an sich schönen von einem Wassergraben eingefriedeten Schlossanlage ist hier ein Museum für Moderne Kunst - mit jeweils wechselnden Ausstellungen - angesiedelt. Das Café in einem Außengebäude mit Blick auf die Fassade des Schlosses oder der Park sind ebenfalls für eine Rast zu empfehlen (www.museum-morsbroich.de/)

Fußball-Fans können einen Blick auf die BayArena - FC Bayer 04  - werfen (www.bayarena.de/).

 

Ein Muss für Gartenfreunde ist das Verweilen im Neulandpark, der im Rahmen der Landesgartenschau 2005 auf einer ehemaligen (versiegelten) Müll-Deponie errichtet wurde. Verschiedene Haus- und Themengärten geben Anregungen für den eigenen Garten oder bieten einfach nur schöne Plätze für eine Verschnaufpause oder ein Picknick, wie z. B. der "Eifel-", "Rosen-",  "Hexen-" oder "Feng-Shui-Garten". Ein Café mit Außengastronomie ist ebenfalls vorhanden. Außerhalb des Radweges, der am Rande des Parks entlang führt, müssen die Fahrräder allerdings geschoben werden. Mit etwas Glück für Radler findet im Bühnenbereich gerade eine Veranstaltung statt, wie z. B. die „Irish Days“.

-> www.neuland-park.de

Durch den Neulandpark gelangt man zum Rheinufer, wo ein Stück stromabwärts eine weitere einzigartige Besonderheit „liegt“, und zwar die Schiffsbrücke an der alten Wupper-Mündung, die allerdings nur am Wochenende und an Feiertag geöffnet, bzw. passierbar ist. Drei ehemalige, liebevoll restaurierte Lastenkähne (Einigkeit – Recht und Freiheit) bilden hier ein Ensemble mit einem Steg, mittels dessen (bitte „schiebend“!!!) die ehemalige Wuppermündung an Wochenenden und Feiertagen überquert werden kann. Auch hier wird ein kleiner Restaurant-Betrieb mit ausgezeichnetem Bio-Kuchen, Kaffee und Kaltgetränken betrieben. Auf Deck eines der Schiffe kommt bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen Urlaubsstimmung auf – bei schlechtem Wetter kann man auf dem anderen Schiff auch unter Deck sitzen. Ein Besuch der „Schiffsbrücke“

ist unbedingt zu empfehlen! www.schiffsbruecke.com

Wuppermündung: Ein Stück weiter befindet sich die Mündung der Wupper in den Rhein u. a. mit einer Pontonbrücke und einer interessanten Schautafel.

Dhünnmündung: Die Dhünn ist hier am Ende ihrer Erzählung angelangt und vereinigt sich mit der Wupper, um kurz darauf in den Rhein zu fließen (s.o.).

Zu einem weiteren Industriedenkmal „schweigt“ die Dhünn da es i. w. S. „von der Wupper –betrieben wird“: Die Reuschenberger Mühle, ein großes, klassizistisches Mühlengebäude mit wasserbautechnischen Anlagen (Ober- und Untergrabensystem mit Stau- und Brückenanlagen) www.rheinland.info/regionen/freizeit.../poi.../reuschenberger-muehle/index.html

 

 Und los geht´s!

Die Tatsache, dass es sich um einen Rundweg handelt, ermöglicht zahlreiche „Einstiege“, z. B. über Leverkusen-Mitte (Bahnhof), Leverkusen-Opladen (Bahnhof),  Burscheid, Blecher, Altenberg/Odenthal. Leverkusen ist mit den Bahnhöfen Leverkusen-Schlebusch und Leverkusen-Mitte an das Schienennetz angebunden und somit  aus einem (über)regionalen Einzugsgebiet erreichbar (www.bahn.de). Die Wegbeschreibung vom Bahnhof LEV-Opladen  zum Panorama-Radweg Balkantrasse ist hier zu finden bzw. auch als GPS-Datei im gpx-Format oder als Flyer/Karte herunterladbar. Anfahrten per Rad von Leichlingen, Wermelskirchen, Bergisch Gladbach (zusätzlicher Berg auf dem Rückweg!) liegen für geübte Radfahrer und Pedelec-Nutzer noch im Rahmen des Möglichen.


Toureigenschaften

Routenlänge:
55 km
Richtungsempfehlung:

von Leverkusen über die Balkantrasse bis Burscheid, von dort Richtung Odenthal-Altenberg und über den Dhünnweg zurück zur Rheinschiene.

Oberfläche:
Asphalt
Schwierigkeitsgrad:
mittel
Steigung:
hügelig
Tourart:
Tagestour
Umfeld:
Flussradweg
Wald
Wiesen & Felder
Verkehrsbelastung:
Autofrei

Weitere Einstiegspunkte

Startpunkt an jedem Punkt der Rundtour möglich.

Ansprechpartner

Zuständiger Verein

Stand: 14.07.2016, 22:47 Uhr

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