Hammerstein: Neugestaltung bewirkt Verbesserungen für Radverkehr

13.07.15

Aus Vohwinkel kommend kann man nun auf der richtigen Seite die Fahrt gegen die Einbahnstraße fortsetzen.



Und findet auch eine geordnete Ausfahrt auf die Hammersteiner Allee. Die Gültigkeit der Vorfahrtsregelung allein durch ein auf dem Boden aufgemaltes Verkehrszeichen ist allerdings kaum ausreichend.



So geht es in Richtung Haeseler Straße weiter....



....und so in die Eugen-Langen-Straße (KFZ üben da gerade noch)


Radstreifen nach Osten jetzt auf der richtigen Fahrbahnseite. Klare Führung ermöglicht legale Fahrweise.

Die Verkehrsführung auf der Vohwinkeler Straße zwischen dem Schwebebahnhof Hammerstein und der Einmündung der Goethestraße war bereits in der Vergangenheit Anlass für intensive Diskussionen. Besonders der Zweirichtungsradweg war umstritten. Bei der Kanalbaumaßnahme vor etwa zwei Jahren wurde dann dieser Streifen deutlich verbreitert, um die Sicherheit Rad Fahrender zu verbessern. Diese Maßnahme verfehlte allerdings ihr Ziel auf unerwartete Weise: Der nun etwa 2,5 Meter breite Streifen wurde regelmäßig von ortsunkundigen Fahrern als KFZ-Spur missverstanden bzw. missbraucht. Daran konnten auch aufgemalte Radsymbole und Richtungspfeile nichts ändern.

Erfreut hatte der ADFC darum zur Kenntnis genommen, dass seine Kritik an der herrschenden Verkehrssituation aufgenommen und Planungen für eine Neugestaltung konkretisiert wurden. Auch im Runden Tisch Radverkehr wurde das Thema behandelt. Dass es neben den Gremien auch verschiedene Bürgeranfragen gab, zeigt die Wichtigkeit und Brisanz der Situation.

Die neue Führung bewirkt auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung der Situation. Auch der Schulweg für die Schüler der Gesamtschule Vohwinkel wird nun sicherer und lädt eher zur Radnutzung ein.


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