"Juckelbrücke" zwischen Solingen und Leichlingen wieder befahrbar

17.08.14
Kategorie: Solingen, Tourismus

Komfortabler als je zuvor: Eine neue Brück auf der verbindung von der Wipperaue nach Süden.




Wichtige Verbindung im Radwegenetz Solingens

Am Freitag, den 15. August 2014 erfolgte an der Grenze zwischen Solingen-Aufderhöhe und Leichlingen die offizielle Einweihung der neuen „Juckelbrücke“ über die Wupper. Der etwas seltsame Name geht auf eine an schwankenden Seilen hängende Holzbrücke im 19 Jahrhundert zurück – im Volksmund eben „Wackel-" oder „Juckelbrücke“ genannt.

Die 90 Jahre alte schmalere Brücke war seit Februar 2012 wegen Einsturzgefahr sowohl für Fußgänger als auch Radfahrer gesperrt. Ein Neubau blieb aus Kostengründen längere Zeit fraglich, da Solingen und Leichlingen die notwendigen Mittel nicht bereitstellen konnten bzw. wollten.

Unter anderem eine Maßnahme vom Runden Tisch Radverkehr, in dem auch der ADFC Solingen mitarbeitet, brachte die Wende. Die Brücke wurde in das gerade erstellte Radverkehrskonzept mit aufgenommen. So war es möglich, die notwendigen Fördermittel des Landes NRW verfügbar zu machen.

Die neue breitere – nicht mehr schwankende - Brücke ist eine ideale Verbindung für Radfahrer von Ohligs/ Aufderhöhe und auch Langenfeld zur Wupper und nach Leichlingen. Von der Brück profitiert neben dem lokalen Radverkehr auch der Wupperradweg. Die nun nutzbare Strecke durch die Wipperaue und dann über die Juckelbrücke ist attraktiver als die bisher zu fahrende Führung auf einem strassenbegleitenden Radweg an der K 1 (Nesselrather Straße). 


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