Lebensgefahr im Wald

11.06.14

Waldgebiete im Unwetterbereich bergen extremes Risiko. Radtouren bitte in andere Richtungen planen.

Diesmal sind wir sturmerprobten Wuppertaler höchst glimpflich davongekommen. Wer heute nach dem Pfingstmontag in Richtung Düsseldorf oder im Kreis Mettmann unterwegs war, kann ermessen, wie knapp die Katastrophe an uns vorüber gezogen ist.

In Düsseldorf sind beispielsweise allein auf den Friedhöfen rund 1000 Bäume beschadigt. Noch immer sind viele Straßen nicht passierbar. Bei unzähligen Bäumen ist bisher noch keine Schadensbilanz und erst recht keine Gefahrenbeseitigung erfolgt. Parks und Wälder sind gesperrt, da in den Bäumen zum Teil tonnenschwere Äste abgebrochen, aber noch nicht zu Boden gestürzt sind. Diese können nun ohne Vorwarnung und erkennbaren Auslöser herabstürzen und lassen darunter laufenden oder Rad fahrenden Menschen keine Chance.

Die Städte haben daher die Zugänge zu den Grünanlagen gesperrt, im Kreis Mettmann gilt zunächst bis Freitag, 24:00 Uhr, aber vermutlich auch noch länger ein allgemeines Betretungsverbot für Waldgebiete. Die Menschen werden dringend gebeten, diese Maßnahme zur eigenen Sicherheit und zur Vermeidung von unnötigen Gefahren für Rettungskräfte zu beachten.

Nach unseren Informationen sind solch massive Schäden aber weder im Wuppertaler und Solinger Stadtgebiet, noch südlich und östlich unserer Städte aufgetreten. Bitte planen sie daher ihre Touren an den nächsten Tagen eher in diese Richtungen.

 

 


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