Runder Tisch mit konkreten Ergebnissen

30.05.10

Luisenstrasse wird an Radnetz angebunden/ Fortschritte bei der Öffnung von Einbahnstraßen

Ende Mai traf sich der Runde Tisch Radverkehr wieder. Für uns wurde deutlich, dass die verantwortlichen Ansprechpartner durchaus offen für die Belange des Radverkehrs sind. Wiederstand gegen eine fahrradfreundliche Politik kommt wohl eher aus politischen Gremien oder von einzelnen Sachbearbeitern.

Für verschiedene vom ADFC eingebrachte Probleme wurden diesmal konkrete Lösungen angeboten. So wird endlich die einzige Wuppertaler Fahrradstraße, die Luisenstraße, an den weiterführenden Talachsenradweg angebunden. Hierfür wird im Westen in Richtung Vohwinkel die vom ADFC vorgeschlagene Route durch die Haarhausstraße benutzt.

Richtung Osten wird eine Führung über den Willi-Brandt-Platz zum Neumarkt ausgewiesen und legalisiert.

Ebenfalls aufgegriffen wurde die Anregung des ADFC zur Radverkehrsführung zwischen Oberbarmer Bahnhof und Rauenthal. Hier werden noch einige Details geprüft, aber eine Lösung ist in Sicht.

Verschiedene Vorschläge zur Öffnung von Einbahnstraßen werden nun realisiert, unter anderem am Kipdorf und der Wegnerstraße. In Cronenberg allerdings ist die Liste der gewünschten Öffnungen von Einbahnstraßen aus zum Teil höchst fragwürdigen Gründen abgelehnt worden. Die Änderung der Rechtslage durch die geänderte StVO ist dort auf jeden Fall noch nicht bis ins Bewußtsein durchgedrungen. Es werden zunächst nur ganz wenige Maßnahmen realisiert. Aber wir haben Geduld und bleiben dran.

Konkret wurde auch die Frage der Nordbahn-Anbindung diskutiert. Inzwischen ist auch bei der Stadtverwaltung die Einsicht vorhanden, dass  es einen erheblichen Nacholbedarf gibt, weil das umliegende Straßennetz bisher nicht auf die Nordbahn ausgerichtet ist. Konkret gibt es eine Initiative aus der Bezirksvertretung Oberbarmen zur Schaffung einer Radverbindung über die Westkotter Straße, die vom ADFC aufs schärfste befürwortet wird.

 


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