Verlängerung der Regiobahn S 28 auf die Schienen gebracht

06.02.13

Bei reibungslosem Verlauf könnte der Fahrbetrieb zwischen Mettmann–Stadtwald und Wuppertal-Vohwinkel bereits 2017 aufgenommen werden.

Das die Finanzierung durch das Land gesichert ist, stellt die Förderbewilligung aus Düsseldorf nach vielen Jahren der Unsicherheit jetzt endlich klar.

Die Verlängerung ist nicht nur ein verkehrspolitisches, sondern auch ein wirtschafts- und umweltpolitisches Projekt. Die bessere Anbindung der Kalkabbaugebiete trägt dazu bei, die Rahmenbedingungen für die in Schöller und Dornap ansässigen Kalkwerke zu verbessern. Mit der besseren Schienenanbindung kann auch der LKW-Verkehr von und zu den Kalkwerken reduziert werden.

„Große Bedeutung hat das Projekt auch für den Pendelverkehr aus dem Kreis Mettmann und den Wuppertaler Nord-Westen. Auch wir Radfahrer können uns freuen. Die wesentlich bessere Anbindung an das regionale und überregionale Schienennetz ist für die Anreise zur Nordbahntrasse, der Niederbergbahn und der Korkenziehertrasse höchst attraktiv.“

Die Reaktivierung der Schienenverbindung bewirkt einen Quantensprung in der NRW-Verkehrspolitik und für den Wuppertaler Westen. Mit dem Umbau des Bahnhofvorplatzes in Vohwinkel und der Verlängerung des O – Busses 683 bis zum Bahnhof wird dabei die Attraktivität des Stadtteils Vohwinkel extrem aufgewertet.


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