Einbahnstraßen: Bezirksvertretungen haben viele Umsetzungen beschlossen:

Unerwartet schnell wird die Freigabe von Einbahnstraßen realisiert. In den letzten Wochen haben sich viele Wuppertaler Bezirksvertretungen mit "ihren" Straßen befasst. Leider nicht ohne Verluste. Trotz der umfangreichen Begehungen der einzelnen Straßen durch Verwaltung und Polizei findet manche BV doch Gründe für eine Ablehnung der Vorschläge. Die BV Cronenberg hat nur eine von vier Einbahnstraßen beschlossen. Hier die Aufstellung der Straßen nach BV – Bezirken:

Elberfeld:

Zunächst:
Charlottenstraße zwischen Dorotheenstraße und Marienstraße
Franzenstraße zwischen Hochstraße und Roßstraße
Hombüchel von der Roßstraße bis zur Reitbahnstraße
Sattlerstraße
Wirkerstraße
Wülfrather Straße zwischen Brunnenstraße und Sattlerstraße

und jetzt auch:

Wülfrather Straße (Rest)
Küferstraße
Brunnenstraße
Hufschmiedstraße
Schreinerstraße sowie
Pfalzgrafenstraße

Elberfeld – West

Die Straßen Am Sonnenbrunnen, Arrenberger Straße (zwischen Nr. 65 und Carl-Reimers-Straße), Gutenbergstraße (zw. Nr. 19 und Pestalozzistraße), Kirbergweg, Löwenstraße, Wotanstraße (nördlich Märchenbrunnen und im weiteren Verlauf bis Selmaweg), Herthastraße, Jaegerstraße (von Freyastraße bis Annenstraße), Selmaweg (zwischen Freyastraße und Hubertusallee), Hubertusallee (zwischen Selmaweg und Walkürenallee), Alte Dorfstraße (zwischen Kirchhofstraße und Garterlaie und zwischen Am Thurn und Garterlaie), Garterlaie (zwischen Alte Dorfstraße und Sonnborner Straße) sollen in Gegenrichtung für den Radverkehr freigegeben werden.Mit großer Mehrheit beschlossen, allerdings mit nochmaligem Prüfauftrag für die Garterlaie wo einige BV – VertreterInnen Gefahren für die Radfahrer befürchten.

Barmen

Straße Zur Schafbrücke zwischen Bleicherstraße und Oberdörnen, Straße Oberdörnen zwischen Zur Schafbrücke und Adlerstraße, Adlerstraße zwischen Oberdörnen und Hohenstein und Straße Hohenstein zwischen Adlerstraße und Loher Straße.

Vohwinkel

Öffnung der als Einbahnstraße geführten Bereiche der Arndtstraße, der Lessingstraße und des Gustav-Freytag-Platzes von Scheffelstraße bis Tunnel Flieth für den Radverkehr in Gegenrichtung
Einstimmig von der BV Vohwinkel beschlossen.

Cronenberg

Öffnung der als Einbahnstraße geführten Bereiche der Straßen Am Berghang, Karl-Greis-Straße, Küllenhahner Straße zwischen Nesselbergstraße und Rhönstraße sowie des Paßweges für den Radverkehr in Gegenrichtung.
Leider teilten CDU und SPD nicht die Meinung der Expertenbegehung aus Verwaltung, Polizei und Ordnungsbehörden und lehnten bis auf die Küllenhahner Straße alle anderen Freigaben ab (also Am Berghang, Karl-Geis-Str., Paßweg). Die Mehrheit der Cronenberger Bezirksvertretung blockiert schon seit Jahren fast alle Vorstöße zur Einbahnstraßenfreigabe. Ganz wichtig wäre noch die Holzschneiderstraße, die aber schon in mehreren Anläufen mit großer Vehemenz verhindert worden ist.

Heckinghausen

Öffnung der als Einbahnstraßen geführten Bereiche Erwinstraße, Kleine Straße und Obere Sehlhofstraße für den Radverkehr in Gegenrichtung Beschluss der Bezirksvertretung mehrheitlich gegen die Stimmen der CDU Fraktion.

Oberbarmen

Öffnung der als Einbahnstraße geführten Bereiche der Fresestraße, der Nornenstraße und der Seifenstraße für den Radverkehr in Gegenrichtung.

Einstimmig von der BV beschlossen!

Langerfeld/Beyenburg

Öffnung der als Einbahnstraßen geführten Bereiche der Wilhelm-Hedtmann-Straße zwischen Langerfelder Markt und Marbodstraße und der Straße Beyeröhde zwischen Eisenstraße und Ehrenberger Straße für den Radverkehr in Gegenrichtung.

Die Bezirksvertretung Langerfeld-Beyenburg hat einstimmig der Verwaltungsvorlage zugestimmt. Aber ergänzt, dass sie eine Überwachung bzw. Prüfung der Bereiche durch die Bezirkspolizei wünscht.

 Uellendahl/Katernberg

Öffnung der als Einbahnstraße geführten Bereiche der Hamburger Straße für den Radverkehr in Gegenrichtung.

Die Öffnung wurde beschlossen, aber mit der Einschränkung das die Verwaltung in einem Jahr über die Erfahrungen berichten soll, um die Maßnahme ggf. rückgängig zu machen.

Das waren dann knapp 40 Einbahnstraßen, deren Freigabe in den letzten zwei Wochen beschlossen wurde. Aber nach unseren Informationen werden bereits im Oktober weitere Straßen von der Verwaltung in die Bezirksvertretungen zur Entscheidung eingebracht. Wir sind ob des Tempos sehr erfreut und werden so im Herbst deutlich über 100 für den Radverkehr in Gegenrichtung  freigegebene Einbahnstraßen haben. Das hätten wir vor einem oder zwei Jahren nicht zu träumen gewagt.

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