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Tourenplanung leicht gemacht

10.05.14
Kategorie: Mönchengladbach

Sommerzeit ist Reisezeit

Das gilt auch für Radfahrer, die mal eben eine kleine Radtour für Freunde oder Familie am Wochenende planen möchten. Doch eine Radtour in der Gruppe sollte gut vorbereitet sein, um unnötigen Ärger zu vermeiden.

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Fahrradtour zu planen. Auf die herkömmliche Art mit Fahrradkarte oder doch lieber mit Hilfe des Kollegen Computer.

Beim letzteren gibt es mittlerweile unzählige Internet-Portale, von denen wir euch zwei ganz besonders ans Herz legen möchten - den "Radroutenplaner NRW" und das  "ADFC-Tourenportal".

Wie der Name schon sagt, bietet der "Radroutenplaner NRW" nur Hilfe bei der Planung von Fahrradtouren innerhalb von NRW an. Nachdem man diesen über den Link www.radroutenplaner.nrw.de aufgerufen hat, erhält man auf der linken Seite eine große Menu-Auswahl, mit interessanten Hinweisen zu Touren und Sehenswürdigkeiten in der Region. Das Herzstück bildet aber der oberste Menu-Punkt - der Routenplaner. Hierüber ist es möglich, eine Start- und Zielposition anzugeben und sich so die gewünschte Route berechnen zu lassen. Standardmäßig wird hierbei das Fahrradnetz berücksichtigt, man kann aber auch unter den Optionen angeben, bestimmte Themenrouten fahren zu wollen. Auch ist es möglich anzugeben, Steigungen bei der Planung möglichst zu vermeiden.

Nachdem die Route berechnet wurde, wird ein Höhenprofil und die Streckenlänge angezeigt. Anhand der angezeigten Statistiken läßt sich erahnen, wie lange man benötigt, um die Strecke zu fahren.

Über den Menu-Punkt "Fahrtanweisung" läßt sich eine Liste ausgeben, wie die berechnete Strecke abzufahren ist. Ebenso läßt sich eine Kartenansicht ausdrucken. Die beste Möglichkeit aber ist, sich die Route als GPX-Datei für sein Navigationsgerät / Smartphone abzuspeichern.

Eine zweite Möglichkeit, sich Fahrradtouren berechnen zu lassen, ist das "ADFC-Tourenportal" (www.adfc-tourenportal.de).

Hierüber lassen sich Fahrradtouren in ganz Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern planen. Viele Touren werden kostenlos angeboten (z. B. Elberadweg), eine individuelle Berechnung kostet allerdings Geld (2 Cent pro km). Als ADFC Mitglied erhält man jährlich 500 Freikilometer. Die Bedienung ähnelt stark der des "Radroutenplaners NRW", wobei es eine Besonderheit gibt, die besonders für Rennradfahrer von Interesse sein dürfte. Bei der Planung kann man angeben, das nur asphaltierte Strecken berücksichtig werden sollen.

Wem das alles viel zu kompliziert ist, sollte vielleicht doch lieber auf die guten alten Fahrradkarten zurückgreifen. Der Aufwand hierbei ist zwar etwas größer aber die Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. 


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